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Kreisauskunftsbüro

An den Ortsverein Blaubeuren ist das Kreisauskunftsbüro (KAB) des Ulmer Kreisverbandes angeschlossen. Bei einem Katastrophenfall werden die Helfer des KABs alarmiert, um die Dokumentation jedes Patienten, jedes Betroffen und jeder Einsatzkraft sicherzustellen.

Neben dem akuten Katastrophenfall ist das Kreisauskunftsbüro auch bei Familienzusammenführungen tätig und unterstützt Menschen auf der Suche nach Vermissten.

Foto: Eine junger DRK-Helfer telefoniert.

Im Ernstfall kann schnell der Überblick über ein bestimmtes Katastrophenszenario verloren gehen. Um dies zu verhindern und Angehörigen von Patienten schnelle und kompetente Auskunft über den Verbleib ihrer Angehörigen zu erteilen, wurde der KAB eingerichtet. Damit erfüllt die Gemeinschaft "Kreisauskunftsbüro" eine zutiefst humanitäre Aufgabe für die psychosoziale Betreuung Angehöriger und sorgt für die schriftliche Fixierung von Menschenbewegungen im Katastrophengebiet.


"Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid."
(XVII. Rotkreuz-Konferenz, Stockholm 1948)

Die Genfer Abkommen des Roten Kreuzes nehmen die Staaten in die Pflicht sogenannte Nationale Auskunftsstellen einzurichten. Die Bundesregierung in Deutschland hat sich dazu entschlossen diesen Auftrag in die Hände des Roten Kreuzes zu geben Strukturen und nötige Einrichtungen zu planen und für den Ernstfall vorzubereiten.

Von Nationalen Auskunftsstellen lässt sich eine hierarchische Struktur über Landesauskunftsstellen bis zu der kleinsten Einheit, beispielsweise den Mitarbeitern in Blaubeuren für den Kreisverband Ulm, herunterbrechen.

 Die Mitglieder des KABs in Ulm sind ausgestattet mit (teils privaten) Laptops und der notwendigen Software und sind mit einer kurzen Voralarmierungszeit schnell einsatzklar.

Reale Einsätze

Neben regelmäßigen Übungsszenarien war das Team des Kreisauskunftbüros Blaubeuren bereits auf mehreren Einsätzen.

  • 2007     - Bombendrohung Bundeswehrkrankenhaus Ulm
  • 2009     - Nato Gipfel in Straßburg
  • jährlich  - Einsteinmarathon Ulm

Die Zeit nach dem Krieg...

Nach dem II. Weltkrieg engagiert sich das Rote Kreuz bei der Zusammenführung von Familien, die sich auf der Flucht oder durch sonstige Umstände verloren haben. Eine kurze Dokumentation schildert die großartige Arbeit die Mitarbeiter damals - und heute noch leisten.

Interessiert?

Sie sind technisch visiert und interessiert an Dokumentationsverfahren? Das Team des Kreisauskunftsbüros sucht händeringend nach Mitgliedern! Gerne dürfen Sie uns für weitere Details über eine Mitarbeit und die notwendigen Fortbildungen ansprechen.